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Thierack, Otto

Reichsjustizminister (1942)

* 19.04.1889 Wurzen in Sachsen. 1932 NSDAP, 1933 sächsischer Justizminister, 1935 Vizepräsident des Reichsgerichts in Leipzig, 1936 Präsident des Volksgerichtshofs. Teilnehmer der Tagung der höchsten Juristen des Reiches am 23./24.04.1941 in Berlin: Informierung über die Vernichtung lebensunwerten Lebens mittels Gas und Scheinlegalisierung des Krankenmords durch Schlegelberger. Am 20.08.1942 Reichsjustizminister und Präsident der Akademie für Deutsches Recht. Verantwortlich für die Ermordung von Justizhäftlingen in den Konzentrationslagern unter dem Schlagwort: Vernichtung durch Arbeit. Am 18.09.1942 Aktennotiz über eine Besprechung mit Himmler:»Auslieferung asozialer Elemente aus dem Strafvollzug an den Reichsführes SS zur Vernichtung durch Arbeit. Es werden restlos ausgeliefert die Sicherungsverwahrten Juden, Zigeuner, Russen und Ukrainer, Polen über 3 Jahre Strafe, Tschechen oder Deutsche über 8 Jahre Strafe nach Entscheidung des Reichsministers.« SS-Gruppenführer. †Suizid 26.10.1946 Internierungslager Eselsheide (Sennelager) bei Paderborn.

in den Texten:   
- Der Auschitz Erlass vom 16.12.1942 gegen Sinti & Poma
  

 Thomalla, Richard

SS-Hauptsturmfüher (1942)

* 23.10.1903 Annahof in Oberschlesien. Leiter der Zentralbauleitung Zamosc. Leiter der Bauarbeiten in Sobibor und erster Kommandant. Ebenso Leiter der Bauarbeiten in Treblinka. Vom Amtsgericht Neu-Ulm 1957 für tot erklärt (BAL).

in den Texten:   
- Sobibor - Menschenvernichtung


 







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